Wie lässt sich der Klavierklang erweitern, verformen, akustisch umdeuten? Das Programm mit Werken von Karlheinz Stockhausen, Violeta Dinescu, Brice Pauset, Daniel Smutny, Alvin Lucier untersucht das Zusammenspiel von Raum, Klang und Körper mithilfe elektroakustischer Mittel. Der Klangkörper des Flügels ist selbst ein Raum, der den Klang angeschlagener Saiten resonieren lässt und so erst hörbar macht. Vom Instrumentenkörper schwingt der Klang dann in den architektonischen Raum der Naxoshalle über. Der Raum unseres eigenen Hörens wiederum ist durch Hörgewohnheiten und -Erfahrungen geformt. Welcher Raum ist der realste, der begreifbarste?
Jonas Harksen • Klavier
Daniel Smutny • Live-Elektronik, Performance
Johannes Demmler • Performance
Sophie Löbermann • Performance
Ariana Battaglia • Lichtregie
Manos Tsangaris | *1956
Molto Molto für Dirigenten und Licht | 1980
Daniel Smutny | *1976
trails to hive I für Klavier und 3 Partizipierende | 2022
Uraufführung im Rahmen der Naxos Hallenkonzerte
Violeta Dinescu | *1953
Echoes I für Klavier | 1980
Karlheinz Stockhausen | 1928-2007
Klavierstück IX für Klavier | 1952
Jonas Harksen | *1995
different rooms
Konzertinstallation
Daniel Smutny | *1976
periplus für Eplayer-Klavier und performative:n Pianist:in | 2020