Die drei Bücher der Études pour piano von György Ligeti erklingen anlässlich seines 100. Jubiläums: Der 2006 verstorbene Komponist zählte zu den prägendsten Persönlichkeiten der Musik nach 1945 und auch in der Gegenwart strahlt sein Schaffen große Präsenz aus. Unter seinen Klavierwerken faszinieren besonders die Etüden, die zu den herausforderndsten ihresgleichen zählen: Zehn Finger müssen bspw. gleichzeitig bis zu sieben verschiedene Stimmen spielen, das Instrument in eine akustische Endlostreppe verwandeln, oder „so schnell wie möglich (bzw. noch schneller)“ spielen. Gerahmt wird das Konzert durch eine Einführung und ein anschließendes Interview mit Thomas Hell, der zu den wenigen Pianist:innen mit den kompletten Ligeti-Études im Repertoire zählt.
Thomas Hell • Klavier
Jim Igor Kallenberg • Einführung & Moderation
György Ligeti | 1923-2006
Études pour Piano I.-III. | 1985-2001
Gesamtaufführung
Troisième Livre
White On White - Weiß auf Weiß
Pour Irina - Für Irina
À Bout De Souffle - Außer Atem
Kanon - Kanon
Premier Livre
Désordre - Unordnung
Cordes À Vide - Leere Saiten
Touches Bloquées - Blockierte Tasten
Fanfares - Fanfaren
Arc-en-ciel - Regenbogen
Automne À Varsovie - Herbst in Warschau
Deuxième Livre
Galamb Borong
Fém - Kälte
Vertige - Schwindel
Der Zauberlehrling
En Suspens - In der Schwebe
Entrelacs - Verschränkungen
L'Escalier Du Diable - Die Teufelstreppe
Columna Infinita - Die endlose Säule
Interview mit Thomas Hell
Moderation: Jim Igor Kallenberg