Ephemeral Fragments

Aus flüchtigen Klangpartikeln, die sich für Sekunden formen und dann wieder zerfallen, wächst dieses Naxos Hallenkonzerts an der Schnittstelle von Komposition, Klangforschung und improvisierter Kammermusik. Zwischen hybriden Farbmischungen, subtilen Geräuschnuancen und berührend melancholischen Momenten erzeugt das Trio Ephemeral Fragments einen dichten, präzise kontrollierten Gesamtklang, durchsetzt von einzigartigen solistischen Positionen. Im Dialog kontrastiert dazu ein Live-Set für EMS-Synthesizer des Komponisten Florian Zwißler.

BESETZUNG

Ephemeral Fragments
Emily Wittbrodt – Cello
Florian Walter – Tubax, Hechtyphon
Korhan Erel – INA/GRM Atelier, Chromaplane, Strega

Florian Zwißler – EMS-Synthesizer, Modular-Synthesizer

Ephemeral Fragments  © Niklas Weber
Florian Zwißler © Florian Zwißler

Love Songs

Liebeshungrig: Love grows in a mango tree verspricht das gleichnamige Werk von Jonah Haven. Raphaël Languillat flirtet in seinen neuen Love songs mit French-House-Music und vereint Ambient-Remixes aus Daft Punks Discovery-Album mit Fragmenten aus Shakespeares erotischem Gedicht Venus und Adonis zur Neonwave-Erzählung über Liebe, Begehren und Tod. Kontrastierend dazu herrscht in der Noise-Music von Hannes Seidel und Tamon Yashima ein intensiveres Klima, das nicht nur die Ohren, aber auch den ganzen Körper in Schwingung versetzt.

Im Anschluss an das Naxos Hallenkonzert im Foyer:
Gin Tonics & Get Together mit Raphaël Languillat, Tamon Yashima und dem Ensemble S201.


PROGRAMM
Tamon Yashima - I broke my hands (2024)
Jonah Haven - love grows in a mango tree (2016)
Raphaël Languillat - love songs (after Daft Punk) (2024 - UA)
Hannes Seidl - Mixtape (2013)

BESETZUNG
Ensemble S201: Dimitry Stavrianidi - Flöte | Tamon Yashima - Oboe | Heni Hyunjung Kim - Klarinette | Filip Erakovic - Akkordeon | Robert Alan Wheatley - Cello

© Rebecca ter Braak